Bezirk 1

Neueröffnung des Mainzer Fastnachtsmuseums

15. Januar 2017
Neueröffnung des Mainzer Fastnachtsmuseums

13 Jahre nach der Ersteröffnung war es an der Zeit, das Mainzer Fastnachtsmuseum mit einem neuen Konzept für die Zukunft zu versehen. Getragen wird das Museum vom Förderverein Mainzer Fastnachtsmuseum, dessen Vorstand sich aus Fastnachtern der drei großen Mainzer Fastnachtsvereine MCV, MCC und MNC zusammensetzt. Selbstredend ist der Verein seit vielen Jahren bereits auch Mitglied der Interessen- Gemeinschaft Mittelrheinischer Karneval (IGMK) und dokumentiert damit seine Verbundenheit mit der Fastnacht im Allgemeinen.

Nach einer über viermonatigen Umbauphase wurde nun das Fastnachtsmuseum im Gebäude des altehrwürdigen Proviantamtes in der Mainzer Schillerstraße wieder eröffnet und seiner Bestimmung übergeben. Die ersten Gäste waren von dem neuen Zuschnitt der Räumlichkeiten mehr als begeistert. Aufgeteilt hat man die Ausstellung der traditionsreichen „Määnzer Fassenacht“ nunmehr in die Abschnitte: Mainzer Fastnacht, Kinderfastnacht – mit einer hübsch gestalteten Ecke für die Jüngsten, die Straßenfastnacht, die Saalfastnacht und die Fernsehfastnacht. Hier kommen auch audiovisuelle Medien zum Einsatz. Unter anderem besteht die Möglichkeit, die Zugstrecke des Rosenmontagzugs in 30 Sekunden auf einer Fußbodenkarte abzulaufen. Ergänzt wird die neue konzeptionelle Überarbeitung durch einen separaten Bereich für Wechselausstellungen. Hier haben die Fastnachtsvereine und Garden die Möglichkeit eigene Ausstellungen, z.B. bei Vereinsjubiläen, durchzuführen. Mit einer Ausstellung aus Anlass ihres 60-jährigen Bestehens wird die Aktionsgemeinschaft Mainzer Straßenkarneval (AMS) als erster Verein hiervon Gebrauch machen.

Dem Besucher wird über 200 Jahre eindrucksvolle Mainzer Fastnachtsgeschichte mit vielen Exponaten geboten. Geeignet ist das Museum auch für Vereinsausflüge. Nähere Informationen erhalten Sie unter der Rufnummer (06131)1444071 oder unter helau@mainzer-fastnachtsmuseum.de.

Prosit Neujahr und Helau in Mainz

Prosit Neujahr und Helau in Mainz

Am ersten Tag des neuen Jahres trafen sich die Mainzer um 11:00 Uhr, um die Parade der Mainzer Garden abzunehmen. Manch Einem war deutlich anzusehen, dass er eine „anstrengende Nacht“ hinter sich gebracht hatte und trotzdem beizeiten aufgestanden war. Dem Anderen sah man deutlich an, dass er noch gar nicht im Bett war, und hier griff dann wieder der alte Mainzer Spruch: „Määnzer Blut iss kää Buddermilch!“.

Viele tausend Mal erklangen die Rufe „Prosit Neujahr“ oder „Helau“. Man konnte den Offizieren, Amazonen, Gardisten und Kadett(ch)en schon die Vorfreude auf das. was die nächsten Wochen bis hin zum höchsten Mainzer Feiertag, dem Rosenmontag, kommen wird, anmerken. Ob Ranzen-Garde, Klepper-Garde, Freischützen-Garde oder Husaren- Garde, sowie die vielen anderen Garden signalisierten den Zuschauern, wer nun bis Aschermittwoch das Sagen hat: die Närrinnen und Narren.

Auf den Domplatz, hier brannten vor wenigen Tagen noch die Lichter der Stände des bekannten, stimmungsvollen Mainzer Weihnachtsmarkts, versammelten sich alle. Dem Beobachter bot sich ein wunderbares Bild. Ohrenbetäubender Lärm entstand durch die vielen Musikkapellen der Garden. Sie spielten die altbekannten Melodien der „5. Jahreszeit“.

Oberbürgermeister Michael Ebling, der bekanntermaßen selbst aktiver Fastnachter ist, griff dann zum Mikrofon und schwor die Narrengemeinde auf eine hoffentlich schöne und unbeschwerte Kampagne 2017 ein.

Zu guter Letzt wurde dann die Gulaschkanone in Gang gesetzt, und der erste Vormittag des neuen Jahres mit einem deftigen Eintopf beschlossen.

 

Die fastnachtslose Zeit hat ein Ende !

15. November 2016
Die fastnachtslose Zeit hat ein Ende !

Vor dem Mainzer Fastnachtsbrunnen, am Schillerplatz, fanden sich auch in diesem Jahr wieder tausende von Närrinnen und Narren ein, um gemeinsam den Auftakt der Kampagne 2016/2017 am 11. im 11.zu feiern.

Die fastnachtslose Zeit hat damit ein Ende und Prinz Karneval hält ab dem 01. Januar wieder Einkehr in die Mainzer Sitzungssäle, wo nahezu 160 Sitzungen stattfinden werden.

Riesige Stimmung unter den Gästen verzeichneten die Organisatoren.

Pünktlich um 11:11 Uhr erschallte das erste Helau der neuen Kampagne aus den Kehlen der Mainzer Fastnachter und Gardisten, sie alle hatten sich auch in diesem Jahr wieder zahlreich eingefunden.

Nachdem der offizielle Teil beendet war konnte man sich mit einem kühlen Blonden und einer Kelle aus der Goulaschkanone stärken, bevor man noch fix die Zugplakette erwerben konnte und bis in den späten Abend hinein der Musik des Begleitprogramms lauschte.

Ein Motto für 2017

13. Mai 2016
Ein Motto für 2017

Die Mainzer Narren sind es seit Jahrzehnten gewohnt, dass es zu jeder Fastnachtskampagne ein aktuelles Motto gibt das sie durch die Fastnacht begleitet.
Natürlich wird dies auch im kommenden Jahr wieder so sein.
So war dann die Bevölkerung wieder aufgerufen Mottovorschläge einzureichen.
Wie beliebt die Motto-Wahl alljährlich ist, zeigt die Tatsache, dass insgesamt 330 Vorschläge die Findungskommission erreichten.

„De Dom gehört zu Meenz am Rhoi, wie Fassenacht, Weck, Worscht un Woi “

wird das Motto der neuen Kampagne lauten , die traditionell am 11.11. am Mainzer Fastnachtsbrunnen von mehreren tausend Narren eröffnet wird.

Das Motto steht für die große Mainzer Geschichte, aber auch für die Mainzer Gemütlichkeit und den Frohsinn . Seit über 1000 Jahren ist der Dom ein Wahrzeichen das für Mainz steht und das jährlich unzählige auswärtige Gäste , aus aller Welt, in seinen Bann zieht. Weck, Worscht und Woi (für Nicht-Mainzer : Paarweck, Fleischwurst und Wein) steht ebenso für den Mainzer Frohsinn wie die Fastnacht die man hier alljährlich mit über 100 Veranstaltungen, wie Sitzungen und Maskenbällen feiert, und die letztlich im höchsten Mainzer Feiertag, den Rosenmontag, mündet und ebenfalls viele Nicht-Mainzer begeisterst.

Auch hier erlebt jedes Jahr über ½ Million Besucher das Narrentreiben, so wie das Mainzer Herz, in der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz.

Bleibt zu hoffen, dass im kommenden Jahr Gott Jocus, und nicht der Wettergott, das Sagen hat.

Nun ist es wieder soweit!

16. November 2015
Nun ist es wieder soweit!

Nun ist es wieder soweit, die fastnachtslose Zeit hat ein Ende.
Pünktlich am 11.11. um 11.11 Uhr begrüßten mehrere tausend Narren die neue Kampagne mit einem dreifach kräftigen Helau, und dem ersten Narrhallamarsch am Mainzer Fastnachtsbrunnen.
Angesichts der warmen Temperaturen kam mancher Gardeoffizier, der der Narrenzahl 11 huldigen wollte, in seiner schicken Uniform und Perücke gehörig ins Schwitzen, obwohl er sich körperlich gar nicht sonderlich angestrengt hatte. Aber (närrische) Pflicht ist (närrische) Pflicht und „Määnzer Blut ist kää Buddermilch“. Gott Jocus sei Dank, es war reichlich für flüssige Nahrung, in Form von Gerstensaft, gesorgt mit der man sich stärken konnte.
Nach Verlesung der 11 Artikel der Narrencharta, auf die das Narrenvolk eingeschworen wurde, folgte ein buntes Musikprogramm das bis in die späten Abendstunden dauerte und die Närrinnen und Narren in dem sonst so tristen Monat November mit fastnachtlicher Stimmung in seinen Bann zog.
Stolz trugen viele auch bereits die diesjährige Zugplakette, die ab dem 11. im 11. erworben werden kann, am Rivers des Mantels.
Die drei Mainzer Attribute „ Weck,Worscht un Woi“ zieren in diesem Jahr die „Eintrittskarte“ zum weltberühmten Mainzer Rosenmontagszug.
Am Wochenende folgen die Närrischen Generalversammlungen, und in Ansehung der Kürze der Kampagne 2016, die ersten Ordensfeste.
Bis zum 01. Januar des neuen Jahres verstummen dann die Helau Rufe, die Fastnachtsfahnen werden wieder eingepackt und die Gardeuniformen in den Schrank gehängt
bis die neue Kampagne dann letztendlich in die heiße Phase geht und die 5. Jahreszeit in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt endgültig am 01.01.2016 ausbricht.
Auch für die Bezirksvorsitzenden der IGMK beginnt dann wieder die stressigste Zeit des Jahres in der viele Termine bei den Mitgliedsvereinen zu bewältigen sind,
um Ehrungen vorzunehmen oder zu Vereinsjubiläen zu gratulieren.
Hier entsteht ein erheblicher Zeitaufwand der ehrenamtlich zu bewältigen ist.

Neue Vereinsgründung in Mainz

4. November 2015
Neue Vereinsgründung in Mainz

Dass Fastnacht längst keine reine Männersache mehr ist, ist hinreichend bekannt.
Viele Frauen nehmen heute, im Gegensatz zu früheren Jahrzehnten und Jahrhunderten, verantwortungsvolle Vorstandsaufgaben wahr.
Teilweise gibt es Vereine im Bereich unseres Verbandes, die durch Frauen als Präsidentin oder Vorsitzende geleitet werden.
Immer noch sind die meisten Garden heutzutage nur Männern zugänglich. In Köln, zum Bsp., haben viele Garden außer dem Tanzmariechen keine Frauen in ihren Reihen.

Nun macht die Mainzer Fastnacht von sich Reden.
Hier gründete sich, als reiner Verein für das weibliche Geschlecht, die 1. Mainzer Frauengarde „Die Gardinen“.

Die „Gardinen“, welche kurz nach ihrer Gründung eine Aufnahme in die IGMK beantragten, haben nun dort auch ihre närrische Heimat gefunden.

Wir heißen die 1. Frauengarde in unserem Kreis herzlich willkommen
und wünschen ihnen bei ihren Aktivitäten immer viel „Spaß an de Freud“.

Mainzer Fastnachtsmuseum feiert Geburtstag

10. März 2015
Mainzer Fastnachtsmuseum feiert Geburtstag

Das Mainzer Fastnachtsmuseum feiert dieser Tage sein 10 jähriges Bestehen.
Nahezu 200 Jahre bewegter Mainzer Fastnachtsgeschichte sind in diesem Museum zu bestaunen.
An die Fastnachtsgrößen wie zum Beispiel Rolf Braun, dem unvergessenen Sitzungspräsident der Fernsehsitzung „Mainz bleibt Mainz- wie’s sing und lacht“ oder an den singenden Dachdeckermeister Ernst Neger, er sang seinerzeit das zu Herzen gehende Lied „Heile , heile Gänsje“ oder „ Humba Humba Täterä“, erinnern Gegenstände aus ihrem fastnachtlichen Wirken.
Besonders beeindruckend ist auch die Bildaufzeichnung mit Ausschnitten aus dem Rosenmontagszug aus dem Jahre 1938, ebenso wie Ausschnitte aus Fernsehsitzungen aus den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.
Gefeiert wird das Jubiläum mit verschiedenen Veranstaltungen, u.a. mit einem Frühschoppen (am 06.06.2015) und einem „Scheene Meenzer Mittag“(am 07.06.2015).

Fastnachtsbegeisterte sollten sich die Ausstellung in den Räumen des Mainzer Fastnachtsmuseums im Proviantmagazin auf der Schillerstraße nicht entgehen lassen.
Es ist arbeitstäglich sowie Samstags und Sonntags, Montags Ruhetag, geöffnet

Karten für die Jubiläumseranstaltungen können über den Förderverein Mainzer Fastnachtsmuseum, 55116 Mainz, Kaiserstraße76,Telf. (06131) 1444071, erworben werden.

Offizielle Stellungnahme zur „Faschings Umzug Sommer Challenge 2014“

7. Juni 2014
Offizielle Stellungnahme zur „Faschings Umzug Sommer Challenge 2014“

!!! WICHTIGE INFORMATION !!! BITTE SORGFÄLTIG LESEN !!!

An die Präsidenten und Vorstände unsrer Mitgliedsvereine

Liebe närrische Freunde und Freundinnen,
meine sehr verehrten Damen und Herren!

Das IGMK-Präsidium hat heute Morgen getagt und sich u. a. mit dem leidigen Thema „Faschingsumzug-Sommer-Challenge 2014“ befasst. Während der BDK und seine Regionalverbände, also auch wir die IGMK, sehnlichst darauf warten und hoffen, dass unser Antrag auf Anerkennung der Fastnacht und des Karneval als immaterielles Kulturerbe durch die UESCO Erfolg hat, gefährden einige Fastnachter in unserem Verbandsgebiet diese Bemühung durch Aufruf zum oder direkte Beteiligung am Unternehmen “ Faschingsumzug-Sommer-Challenge 2014″.

Dabei verkennen diese Leute völlig den Unterschied zwischen einer Benefizveranstaltung in dieser Form etwa von den Feuerwehren oder ähnlichen Organisationen und unserem Tun. Einigen Vereinspräsidenten kam die Sache sogleich seltsam vor und sie fragten sich und uns, ob dies mit der Auffassung des BDK vom sog. Sommerkarneval vereinbar sei.

Die Antwort ist klar und unzweideutig: der Geist der Statuten des Bund Deutscher Karneval schließt jedwede Form von Sommerkarneval aus, also auch die Teilnahme an Challenge 2014. Und da Fastnacht und Karneval historisch seit dem Mittelalter als Fest unmittelbar vor der Fastenzeit verwurzelt sind – wie es im Namen „Fastnacht“ ja deutlich zum Ausdruck kommt, hat die BDK-Jahreshauptversammlung vor einigen Jahren in Aachen durch eine „Ethik Charta“ nochmals deutlichst die Ablehnung des Sommerkarnevals formuliert.

Es ist also für Vereine, die den tieferen Sinn dieser Ablehnung begriffen und verinnerlicht haben, eine Selbstverständlichkeit, sich diesem Blödsinn unter dem Namen „Challenge“ zu verweigern. Allen, die hier Konsequenz an den Tag legen und sich nicht beteiligen, sei herzlich für die Solidarität gedankt. Den anderen, die sich wissentlich beteiligen, sei ins Stammbuch geschrieben, dass sie sich absolut illoyal verhalten gegenüber ihrem Verband, der ihnen so viele Vorteile auf den verschiedensten Gebieten verschafft.

Mag sein, dass manche nicht verstehen können, dass die Präsidien alles tun, um den Karneval und die Fastnacht von dem negativen Image des primitiven Klamauks, des sinnlosen Saufens und der Tabubrüche zu befreien. Man muss aber zugeben, dass Aktivitäten wie Challenge im Sommer genau das Gegenteil unserer Bemühungen bewirken.

Deshalb appelliere ich an die Vernunft und bitte, dieses widersinnige Spektakel zu beenden, zumindest nicht mitzumachen. Sonst brauchen wir nicht mehr zu argumentieren, Fastnacht sei ein Kulturgut mit Jahrhunderte alten Traditionen und wir seien Brauchtumshüter mit Anspruch auf Gemeinnützigkeit.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Krawietz
Präsident der IGMK, Vizepräsident im BDK

Panorama theme by Themocracy