Prosit Neujahr und Helau in Mainz

Am ersten Tag des neuen Jahres trafen sich die Mainzer um 11:00 Uhr, um die Parade der Mainzer Garden abzunehmen. Manch Einem war deutlich anzusehen, dass er eine „anstrengende Nacht“ hinter sich gebracht hatte und trotzdem beizeiten aufgestanden war. Dem Anderen sah man deutlich an, dass er noch gar nicht im Bett war, und hier griff dann wieder der alte Mainzer Spruch: „Määnzer Blut iss kää Buddermilch!“.

Viele tausend Mal erklangen die Rufe „Prosit Neujahr“ oder „Helau“. Man konnte den Offizieren, Amazonen, Gardisten und Kadett(ch)en schon die Vorfreude auf das. was die nächsten Wochen bis hin zum höchsten Mainzer Feiertag, dem Rosenmontag, kommen wird, anmerken. Ob Ranzen-Garde, Klepper-Garde, Freischützen-Garde oder Husaren- Garde, sowie die vielen anderen Garden signalisierten den Zuschauern, wer nun bis Aschermittwoch das Sagen hat: die Närrinnen und Narren.

Auf den Domplatz, hier brannten vor wenigen Tagen noch die Lichter der Stände des bekannten, stimmungsvollen Mainzer Weihnachtsmarkts, versammelten sich alle. Dem Beobachter bot sich ein wunderbares Bild. Ohrenbetäubender Lärm entstand durch die vielen Musikkapellen der Garden. Sie spielten die altbekannten Melodien der „5. Jahreszeit“.

Oberbürgermeister Michael Ebling, der bekanntermaßen selbst aktiver Fastnachter ist, griff dann zum Mikrofon und schwor die Narrengemeinde auf eine hoffentlich schöne und unbeschwerte Kampagne 2017 ein.

Zu guter Letzt wurde dann die Gulaschkanone in Gang gesetzt, und der erste Vormittag des neuen Jahres mit einem deftigen Eintopf beschlossen.

 

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