Bezirk VI Taunus – Main

Bezirksvorsitzender

Dietmar Jerger
Tel:  06173 - 6 15 62
Mail: dietmar.jerger@t-online.de


Im Bezirk VI sind mehr als 50 Vereine aus dem Raum Taunus/Main zusammengefasst. Ihm gehört der älteste Verein der IG Mittelrhein an: der Carneval-Verein Camberg 1832 e.V. Die Carnevalgesellschaft “Fidelio” wurde 1880 in Hochheim gegründet.


11.11.2013 Dietmar Jerger Vize-Präsident IGMK und Bezirksvorsitzender Bezirk VI
11.11.2013 Peter Krawietz Präsident IGMK
29.01.2014 Philipp Becker Ehrenpräsident IGMK
11.11.2013 Burghard Hofmann Ehrenbezirksvorsitzender
11.11.2013 Joachim Henzel Schatzmeister IGMK
11.11.2013 Steffen Schmidt SB Neue Medien IGMK
6. 1 25.01.2014 Lothar Lübke TCC Pinguine Schwalbach e.V. 1948
6. 2 09.02.2014 Ewald Wittekind Fischbacher Carneval-Verein e.V. 1958
6. 3 09.02.2014 Heinz Seebold Gusbacher Carneval Club 1981 e.V.
6. 4 28.09.2014 Dietrich Lawaczeck Carneval-Verein Camberg 1832 e.V.
6. 5 15.11.2014 Karl Heinz Kaucher Carnevalverein Heiterkeit 1919 e.V. Bad Homburg-Kirdorf
6. 6 15.11.2014 Rolf Klein Bad Homburger Karneval-Gesellschaft, Freunde des Carneval e.V.
6. 8 12.11.2016 Werner Albrecht KKK Krifteler Karneval Klub
6. 9 7.02.2017 Norbert Jäger Kappen-Club Niederhöchstadt e. V.
6.10 17.02.2017 Lilli Jerger Kappen-Club Niederhöchstadt e. V.

  


Übersicht der Artikel





Einladung zur Bezirksversammlung, Bezirk VI

Liebe Fastnachtsfreunde,

nicht nur eine Reihe von Neuregelungen und personelle Veränderungen im Bund Deutscher Karneval und in unserem Verband, machen es notwendig, eine Bezirksversammlung abzuhalten. Einem alten Brauch unseres Bezirks nachkommend, wird dies an einem Freitag erfolgen.

Unsere Freunde vom KV02 Oberhöchstadt haben sich bereit erklärt, die Ausrichtung dieser Veranstaltung zu übernehmen.

Veranstaltungsort: Vereinshaus des KV02 Oberhöchstadt, Am Sportfeld 1, 61476 Kronberg (Ortsteil Oberhöchstadt).

Als Termin ist vorgesehen:

Freitag, 02.12.2016 um 19:30 Uhr.

Tagesordnung:

1. Begrüßung und Eröffnung

2. Neuregelungen und personelle Veränderungen in BDK und IGMK

3. Wahl eines Bezirksvorsitzenden

4. Wahl eines Stellvertretenden Bezirksvorsitzenden

5. Vorführung des neuen BDK Image-Films

6. Verschiedenes

In diesem Sinne, freue ich mich auf ein Wiedersehen mit Euch und wünsche eine gute Anfahrt.

Mit närrischen Grüßen

Dietmar Jerger

Präsident



Ausflug ins deutsche Fastnachtsmuseum, Kitzingen

Bezirk VI, am 30. März 2014

Protokoll

De IGMK en Ausflug macht,
nach Kitzingen, zum Museum von der Fassenacht.
Wo man über das Kulturgut Fastnacht alles hat gesammelt,
was sonst ohne Beachtung wär vergammelt,

Organisiert vom Dietmar, dem Jerger,
der hatte am Anfang viel Ärger,
erst meldet sich en Bus voll Leute,
nachher da kam die Hälft nur heute.

Doch Dietmar lässt sich´s nett verdrießen:
„Die, die da sind soll´n es heut genießen!“
So sprich er über´s Mikrofon,
dann geht er rum, kassiert auch schon.

Später dann, so ne Stunde drauf,
ergreift er´s Mikrofon, steht wieder auf,
erzählt über´s Reiseziel noch das und dies
und das unser Busfahrer mal Dörthe hieß.

Da meldet sich der Fahrer von dem Bus,
weil er nen Tanker überholen muss.
Doch macht ihm das Überholen nicht recht froh,
denn hinten auf´m Tanker klebt ein nackter Damen-Po!

Doch als dies Hindernis endlich ist dann überwunden,
hamm mir Kitzingen ganz schnell gefunden!
Die Sonne scheint, der Himmel ist blau,
mir erreiche Kitzinge ganz ohne Stau!

Im Fastnachtsmuseum gab´s dann Kultur pur,
ganz modern präsentiert – drei Stunden nur.
So sahn mir die Sach noch nie
Und mancher ging dabei leicht in die Knie.

Kultur ist manchmal großer Mist,
wenn du dabei am verdrockne bist!
Für´n echte Fastnachter ist des en große Graus,
der hält´s ohne trinke halt net aus.

Doch dann ging´s bald so richtig los
Und die Erleichterung war riesengroß,
im Keller gibt es guten Frankenwein
und das findet ein jeder fein.

Unser Musikus macht schönen Krach,
da wird die größt Schlafmütz wieder wach.
Dann dringt ein Duft durch´n Kellerraum,
es ist für uns grad wie ein Traum.

Salat von Kartoffele und von Kraut geschnitte
Stell man in Schüssln auf des Tisches Mitte
Und Sauerkraut aus´m Land der Franken,
dafür muss man dem Metzger danken.

Rippcher wie´n Wagenrad so groß
Un Leberkäs frisch aus de Soß
Un Brot, gewürzt mit ganz viel Kümmel,
des gibt auf´m Klo e schön Gewimmel.

Historie ist für den Geist ganz schön,
doch will de Bauch nett leer ausgehn.
Die Küche noch en Schnapps spendiert,
da wird im Keller jubiliert.

Und noch ist der Bauch voll am Verdauen,
da will man nicht den Ohre trauen,
schon spielt de „Quetschemann“ zu unserm Spaß
Frau Rauscher aus de Klappergass.

Die hätte mir sonst, ich sag´s unumwunden,
in Franken niemals hier gefunden!
Jürgen spielt mit flotter Hand
Melodien, die wohlbekannt.

Zum Klatschen und zum mit auch singen,
so tut er uns zur Stimmung bringen.
Drauf holt die Historie uns schon wieder ein,
Hans Sachs-Theater zum Frankenwein?

Hans Sachs Theater

Hans Sachs Theater

Mit Reimen, mit Gedichten
Weiß ein fränkisches Trio zu berichten,
wie der Zwist von Frau und Mann
im Paradies wohl schon begann.

Hans Sachs Theater

Hans Sachs Theater

Wir lauschen voller Ehrfurcht jetzt,
den Reimen, die so präzis gesetzt.
Den uralten Gedichten,
die vom Geschlechterkampf berichten.

Wer hätt von uns, zu später Nacht,
davon geträumt, ja dran gedacht,
solch Kunstgenuss hier zu erleben,
das klärt den Geist, lässt deine Seele schweben.

Bei derart herzlich vorgetragnen Scherzen,
öffnen sich der Hörer Herzen
und manche Träne heiß und feucht
über unsre Wangen fleucht.

Es stimmt: Man muss dem Herrgott für alles danken,
selbst für einen Unterfranken!
Aber vor Allem und vor allen Dingen,
wenn die solch Kunstgenuss uns bringen.

Dann gibt´s noch Brot mit Kümmel, Gurke, Wurst,
das macht uns kräftig noch mal Durst.
Der Dietmar tut noch heftig ehren,
dagegen kann man sich ja gar nicht wehren.

Danach ist die Historie wieder dran,
mit Humpelscheid und Armbrustmann.
Hörn den lustigen Dialekt der Franken,
ich sagt es schon: Man muss dem Herrgott danken!

So haben wir zu später Nacht
Ganz herzlich und von Herzen gelacht.
So findet der Abend froh sein Ende,
wir klatschen laut in unsre Hände.

Man resümiert zum guten Schluss,
auf der Heimfahrt im dunklen Bus:
Gelobt sei DIE Idee vom Ausflug in das Frankenland,
„Mein lieber Dietmar sei tausendfach bedankt!“

Anton Dostal
www.youtube.com/user/LeierkastenmannAnton



Offizielle Stellungnahme zur "Faschings Umzug Sommer Challenge 2014"

!!! WICHTIGE INFORMATION !!! BITTE SORGFÄLTIG LESEN !!!

An die Präsidenten und Vorstände unsrer Mitgliedsvereine

Liebe närrische Freunde und Freundinnen,
meine sehr verehrten Damen und Herren!

Das IGMK-Präsidium hat heute Morgen getagt und sich u. a. mit dem leidigen Thema „Faschingsumzug-Sommer-Challenge 2014“ befasst. Während der BDK und seine Regionalverbände, also auch wir die IGMK, sehnlichst darauf warten und hoffen, dass unser Antrag auf Anerkennung der Fastnacht und des Karneval als immaterielles Kulturerbe durch die UESCO Erfolg hat, gefährden einige Fastnachter in unserem Verbandsgebiet diese Bemühung durch Aufruf zum oder direkte Beteiligung am Unternehmen “ Faschingsumzug-Sommer-Challenge 2014″.

Dabei verkennen diese Leute völlig den Unterschied zwischen einer Benefizveranstaltung in dieser Form etwa von den Feuerwehren oder ähnlichen Organisationen und unserem Tun. Einigen Vereinspräsidenten kam die Sache sogleich seltsam vor und sie fragten sich und uns, ob dies mit der Auffassung des BDK vom sog. Sommerkarneval vereinbar sei.

Die Antwort ist klar und unzweideutig: der Geist der Statuten des Bund Deutscher Karneval schließt jedwede Form von Sommerkarneval aus, also auch die Teilnahme an Challenge 2014. Und da Fastnacht und Karneval historisch seit dem Mittelalter als Fest unmittelbar vor der Fastenzeit verwurzelt sind – wie es im Namen „Fastnacht“ ja deutlich zum Ausdruck kommt, hat die BDK-Jahreshauptversammlung vor einigen Jahren in Aachen durch eine „Ethik Charta“ nochmals deutlichst die Ablehnung des Sommerkarnevals formuliert.

Es ist also für Vereine, die den tieferen Sinn dieser Ablehnung begriffen und verinnerlicht haben, eine Selbstverständlichkeit, sich diesem Blödsinn unter dem Namen „Challenge“ zu verweigern. Allen, die hier Konsequenz an den Tag legen und sich nicht beteiligen, sei herzlich für die Solidarität gedankt. Den anderen, die sich wissentlich beteiligen, sei ins Stammbuch geschrieben, dass sie sich absolut illoyal verhalten gegenüber ihrem Verband, der ihnen so viele Vorteile auf den verschiedensten Gebieten verschafft.

Mag sein, dass manche nicht verstehen können, dass die Präsidien alles tun, um den Karneval und die Fastnacht von dem negativen Image des primitiven Klamauks, des sinnlosen Saufens und der Tabubrüche zu befreien. Man muss aber zugeben, dass Aktivitäten wie Challenge im Sommer genau das Gegenteil unserer Bemühungen bewirken.

Deshalb appelliere ich an die Vernunft und bitte, dieses widersinnige Spektakel zu beenden, zumindest nicht mitzumachen. Sonst brauchen wir nicht mehr zu argumentieren, Fastnacht sei ein Kulturgut mit Jahrhunderte alten Traditionen und wir seien Brauchtumshüter mit Anspruch auf Gemeinnützigkeit.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Krawietz
Präsident der IGMK, Vizepräsident im BDK



"Fasching, Fastnacht, Karneval in der DDR"

Einladung neu

Grußwort DDR Austellung

 

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