Bezirk X – Worms – Rheinhessen

Bezirksvorsitzender

n.n.
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Der Bezirk X – im Raum Worms / Rheinhessen – hat zur Zeit 20 Mitgliedsvereine und ist wie der Bezirk IX eine Neugründung aus den Jahren 2009/2010. Aufgrund der rämlichen Größe der alten Bezirke und der entsprechend aufwändigen Betreuung durch die Bezirksvorsitzenden haben wir den Neuzuschnitt der Bezirke vorgenommen und ihre Anzahl erhöht.Die „Wormser Narhalla“ von 1840 ist hier der älteste Verein.


11.11.2013 Michael Bastian Bezirksvorsitzender Bezirk X
11.11.2013 Peter Krawietz Präsident IGMK
11.11.2013 Dietmar Jerger Vizepräsident IGMK
29.01.2014 Philipp Becker Ehrenpräsident IGMK
11.11.2013 Burghard Hofmann Ehrenbezirksvorsitzender
14.02.2015 Benjamin Müller Wormser Carneval Club
21.02.2015 Klaus Wolffgramm Wormser Narhalla von 1840
01.09.2016 Markus Trapp Die Fischerwääder

  


Übersicht der Artikel





Offizielle Stellungnahme zur "Faschings Umzug Sommer Challenge 2014"

!!! WICHTIGE INFORMATION !!! BITTE SORGFÄLTIG LESEN !!!

An die Präsidenten und Vorstände unsrer Mitgliedsvereine

Liebe närrische Freunde und Freundinnen,
meine sehr verehrten Damen und Herren!

Das IGMK-Präsidium hat heute Morgen getagt und sich u. a. mit dem leidigen Thema „Faschingsumzug-Sommer-Challenge 2014“ befasst. Während der BDK und seine Regionalverbände, also auch wir die IGMK, sehnlichst darauf warten und hoffen, dass unser Antrag auf Anerkennung der Fastnacht und des Karneval als immaterielles Kulturerbe durch die UESCO Erfolg hat, gefährden einige Fastnachter in unserem Verbandsgebiet diese Bemühung durch Aufruf zum oder direkte Beteiligung am Unternehmen “ Faschingsumzug-Sommer-Challenge 2014″.

Dabei verkennen diese Leute völlig den Unterschied zwischen einer Benefizveranstaltung in dieser Form etwa von den Feuerwehren oder ähnlichen Organisationen und unserem Tun. Einigen Vereinspräsidenten kam die Sache sogleich seltsam vor und sie fragten sich und uns, ob dies mit der Auffassung des BDK vom sog. Sommerkarneval vereinbar sei.

Die Antwort ist klar und unzweideutig: der Geist der Statuten des Bund Deutscher Karneval schließt jedwede Form von Sommerkarneval aus, also auch die Teilnahme an Challenge 2014. Und da Fastnacht und Karneval historisch seit dem Mittelalter als Fest unmittelbar vor der Fastenzeit verwurzelt sind – wie es im Namen „Fastnacht“ ja deutlich zum Ausdruck kommt, hat die BDK-Jahreshauptversammlung vor einigen Jahren in Aachen durch eine „Ethik Charta“ nochmals deutlichst die Ablehnung des Sommerkarnevals formuliert.

Es ist also für Vereine, die den tieferen Sinn dieser Ablehnung begriffen und verinnerlicht haben, eine Selbstverständlichkeit, sich diesem Blödsinn unter dem Namen „Challenge“ zu verweigern. Allen, die hier Konsequenz an den Tag legen und sich nicht beteiligen, sei herzlich für die Solidarität gedankt. Den anderen, die sich wissentlich beteiligen, sei ins Stammbuch geschrieben, dass sie sich absolut illoyal verhalten gegenüber ihrem Verband, der ihnen so viele Vorteile auf den verschiedensten Gebieten verschafft.

Mag sein, dass manche nicht verstehen können, dass die Präsidien alles tun, um den Karneval und die Fastnacht von dem negativen Image des primitiven Klamauks, des sinnlosen Saufens und der Tabubrüche zu befreien. Man muss aber zugeben, dass Aktivitäten wie Challenge im Sommer genau das Gegenteil unserer Bemühungen bewirken.

Deshalb appelliere ich an die Vernunft und bitte, dieses widersinnige Spektakel zu beenden, zumindest nicht mitzumachen. Sonst brauchen wir nicht mehr zu argumentieren, Fastnacht sei ein Kulturgut mit Jahrhunderte alten Traditionen und wir seien Brauchtumshüter mit Anspruch auf Gemeinnützigkeit.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Krawietz
Präsident der IGMK, Vizepräsident im BDK


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