Zu ihrer diesjährigen Bezirkstagung kamen die Mitgliedsvereine des Bezirks 1(B1) (Mainz/Rheinhessen), einem der mitgliederstärksten Bezirke in der IGMK, am 17. Juni 2026 im Vereinsheim der Mainzer Kleppergarde (MKG) zusammen. In Vertretung des Präsidenten Dietmar Jerger, er befand sich zeitgleich auf der Bezirksversammlung eines anderen Bezirks, überbrachte Vizepräsident Lothar Both Grußworte und wünschte der Versammlung einen guten Verlauf.
Nachdem der rührige Bezirksvorsitzende Thomas Gill alle Anwesenden und als Gast besonders den „Chef“ der Zuleitung des Mainzer Carneval Vereins (MCV) Thorsten Hartel begrüßt hatte, gab er einen kurzen Rückblick über die überaus gut besuchte Veranstaltung des letzten Jahres. Das Vereinsheim der MKG war im vergangenen Jahr randvoll bis auf den letzten Platz besetzt, einige Vereinsvertreter mussten die Versammlung gar im Stehen verfolgen.
Thomas Gill überbrachte nun der neuen „Frau Generalfeldmarschall der MKG“ herzliche Glückwünsche. Sie wurde am Wochenende zuvor in dieses hohe Fastnachtsamt der Garde berufen.
Getreu dem Motto : „Stillstand ist Rückstand“ analysierte man die im letzten Rosenmontagszug, und den damit verbundenen neuen Teilnahmevorschriften, gemachten Erfahrungen. Allgemein monierten die Vereinsvertreter, dass der diesjährige Rosenmontagszug im seinem Ablauf mit insgesamt zwei Stunden viel zu schnell gewesen sei und die Musiker sowie die Kadettenkorps der Garden, aber auch ältere Zugteilnehmer, deshalb erhebliche Schwierigkeiten gehabt hätten dem Zug Tempo zu folgen. „Zugmarschall“ Thorsten Hartel war diese Problematik bereits bekannt und er versprach diese Erfahrungswerte mit in das Konzept des Rosenmontagszugs 2027 einarbeiten zu wollen. Ferner erklärte Hartel, dass der Lindwurm der Mainzer Lebensfreude auch in Zukunft mit 120 Zugnummern nicht mehr geändert werden würde. Abschließend bedankte er sich bei den Versammlungsteilnehmern und betonte, dass gerade die gemachten Erfahrungen für die Zugleitung des MCV immer wertvoll seien. „Auch in Zukunft werden wir stets ein offenes Ohr für Wünsche, Anregungen aber auch konstruktive Kritik haben“ so Hartel zu guter Letzt.
Nun widmete man sich dem zweiten auf der Tagdesordnung stehenden Punkt. Es bestand vollkommene Einigkeit darüber, dass man unbedingt den Rednernachwuchs in der Fastnacht fördern müsse. Thoma Gill schlug hierzu vor, dass sich mehrere Vereine und Garden diesem Thema in Kooperation besonders annehmen sollten. Der Bezirk 1 werde gerne hierzu etwa im Oktober des Jahres wieder einladen, um ersten Schritte einleiten zu können. Ziel ist es im Jahr 2028 eine eigene Veranstaltung für „Newcomer“ und Talente veranstalten zu wollen.
Nachdem unter Tagesordnungspunkt 3 sich ein Vereinsvertreter zu Wort gemeldet hatte der sich, stellvertretend für alle Mitgliedsvereine, beim Bezirksvorsitzenden für dessen ehrenamtliche Tätigkeit, unter Beifall bedankte, wurde um 19:50 Uhr die überaus harmonisch verlaufene Versammlung des B1, mit der Zusage etwa im Oktober des Jahres wieder einzuladen zu wollen , um erste Schritte hinsichtlich der Förderung des Rednernachwuchses unternehmen zu können, geschlossen.
Dank gebührt den Freunden der MKG. Sie haben ihr Vereinsheim im Mainzer Stadtteil Hechtsheim wieder unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Leider ist dies, wie die Erfahrung in jüngster Vergangenheit gezeigt hat, auch keine Selbstverständlichkeit mehr.



